Einladung/öffentlicher Aushang
Die Dorfgemeinschaft Seidfeld lädt alle Seidfelderinnen und Seidfelder, besonders alle Neubürger Seidfelds sowie alle Freunde und Bekannte unserer Dorfgemeinschaft zur anstehenden Generalversammlung im Jahre 2012 recht herzlich ein.
Die Generalversammlung findet
am Samstag, 04. Februar 2012
um 19.00Uhr
im Gasthof Willecke, Stockum
statt.
Die Tagesordnung sieht folgenden Ablauf der Versammlung vor:
1. Eröffnung und Begrüßung der Anwesenden
2. Gedenken an die Verstorbenen
3. Protokoll der letzten Generalversammlung
4. Geschäfts- und Jahresbericht 2011
5. Kassenbericht, Aussprache, Entlastung des Vorstandes
6. Wahl der Kassenprüfer
7. Wahlen zum Vorstand
8. Sonstiges
Ergänzungen und Vorschläge zur Aufnahme in die Tagesordnung können schriftlich oder mündlich zur Niederschrift beim ersten Vorsitzenden bis drei Tage vor der Generalversammlung eingereicht werden.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung freut sich der Vorstand auf ein paar gemütliche Stunden mit Euch.
Ihre/Eure
Dorfgemeinschaft Seidfeld/Sauerland e. V.
Anmerkungen zur Generalversammlung der Dorfgemeinschaft Seidfeld, DGS, am 04.02.2012
Das Gut der Traditionen wahren
Einige getätigten Äußerungen während der Generalversammlung der DGS sind für mich Anlass, sich zu Wort zu melden.
Großartig finde ich es, wenn sich von Seiten junger Erwachsener Gedanken zum dörflichen Geschehen gemacht werden.
So auch in den Ausführungen von C.E., der ein Kostrukt an Überlegungen zum Ablauf des Bernhardfestes im August in Aussicht stellte.- Die Vorstellung dieses Stammtisches, das Dorfleben mit frischem Geist zu beleben, emfinde ich als eine Wohltat und ist in jedem Falle zu unterstützen.
Selbstverständlich ist darauf zu achten, bestehende Werte mit in die “Neuzeit” zu übernehmen!!!
Warum sollte beispielsweiser einer musikalischen Veranstaltung am Samstagvorabend, nicht eine hl. Messe, die wie seit Jahren dem hl. Bernhard von Claivaux gewidmet ist, Sonntagsmorgens zelebriert werden?
Ich sehe in der Öffnung nach Außen hin, gleichzeitig eine Chance wieder mehr Publikum an unser Dorf binden zu können. Die Begeisterung so ein Fest zu begehen würde wieder mit Leben erfüllt!
Eine Verschmelzung althergebrachter Gewohnheiten mit den guten Ideen der Neuzueit, wird die Vorgehensweise sein, um alle Generationen anzusprechen und zu begeistern.
Gregor Rienermann
Schön das dann doch jemand zugehört hat und die Courage besitzt sich öffentlich zu äußern.Ich dachte schon man hätte mir wirklich nicht folgen können.Genauso, wie Du es oben sagst, ist es zu verstehen und gemeint. Ich will nicht das Rad neu erfinden! Und genauso stand für mich nie in Frage den Gottesdienst abzuschaffen.
Meine / Unsere Gedanken gingen dahin, dass man die Bürger Seidfelds`bei der Konzeptfindung mit einbezieht, denn dann kann man auch ein neues Bewußtsein in ihren Köpfen entwickeln.
Wir hatten das vorerst auf die einzelnen Clubs und Gruppierungen bezogen, aber warum nicht jeder Einzelne? Ein Fragebogen war schon entwickelt und hätte präsentiert werden können, aber der brauchte bei der Stimmung ja nicht vorgestellt zu werden.
Wir dachten, wenn diese Gruppen sich gemeinsam Gedanken machen und diese durch einen oder mehrere Vertreter in einer internen Sitzung präsentiert und erläutert werden, sagt vieleicht der Einzelne in seiner gewohnten Umgebung und bei seinen eigenen Leuten eher etwas, als auf der GV vor allen Leuten.
Wenn man dann aus den verschiedenen Meinungen und Anregungen etwas Gemeinsames schafft, stehen die Leute doch ganz anders hinter der Sache als bisher. Vielleicht finden sich dann auch wieder Freiwillige die ,,Ihr ” Projekt dann auch durchführen. Eine Entlastung auch für den Vorstand. Es stünden dann andere Gesichter hinter den Ständen, und das war gemeint mit der Äusserung ,, ein Dorf” präsentiert sich, und nicht wie bisher der Vorstand muß alles machen. Desweiteren stimme ich Dir völlig zu bei der Aussage:,,..mehr Publikum an unser Dorf zu binden…
Die Begeisterung so ein Fest zu begehen würde wieder mit Leben erfüllt”. ich möchte das noch ergänzen indem man sagt:,, Die eigenen Bewohner des Dorfes wieder für die Gemeinschaft zu gewinnen. Wenn auf der GV der Erhalt der Traditionen in Frage gestellt wird, dann stelle ich die Frage: ,, Wer, soll denn die Tradition in Zukunft weiterführen und erhalten, wenn nicht wir selber?
Ich freue mich sehr über deine Zustimmung und bedanke mich auch bei denen die nach der GV mir / uns durchweg positive Resonancen übermittel haben. Vielleicht wirds`ja mal was.
C.E.
Betreff zu Generalversammlung
Ich glaube es haben nur wenige zugehört , was wir uns überlegt haben , um das Dorffest ein bischen attraktiver zu gestalten . Wir hatten noch einen Fragebogen für eine Dorfbefragung vorbereitet , aber dazu sind wir ja garnicht erst
gekommen , da einer aus der” älteren”Generation uns gegenüber direkt persönlich angreifend wurde . Wo steht geschrieben , das man im Verein sein muß , um sich Gedanken um unser Dorf machen zu dürfen . Man muß auch mal die jüngeren machen lassen und offen für was neues sein , wie zum Beispiel -1 Mai am kleinen Park , oder
vieleicht könnte man das Kartoffelbraten auf dem Wendehammer oder Spielplatz
für jeden erreichbar veranstallten.
Seht das doch mal so: Das Bernhardsfest ist ein Fest, das von der DGS ins Leben gerufen und immer von der DGS ausgrichtet wurde. Ohne großartig daneben zu liegen kann man also doch durchaus behaupten, dass es ein Fest der DGS ist.
Nur zum Vergleich: Es käme wohl auch niemand auf die Idee, das Schützenfest ändern zu wollen, ohne dem Schützenverein anzugehören. Insofern verstehe ich schon die relativ engagiert vorgetragene Bitte von BR, sich doch erst einmal dem Verein anzuschließen, um dann von innen heraus Änderungen anzustoßen.
Ich verstehe aber auch Eure Seite: Nur, weil man gute Ideen hat, muss man ja nicht gleich in einen Verein eintreten. Man kann ja auch aus der Warte eines Besuchers Vorschläge unterbreiten und Hinweise geben, was man gerne sähe oder unternehmen würde.
Vielleicht solltet Ihr das den (Ehren-)Vorsitzenden der DGS noch einmal in Ruhe erklären, dass Ihr da niemandem etwas wegnehmen, sondern dass Ihr lediglich das Fest nach vorne bringen wollt.